Das Haus Tannenberg liegt in Günterfürst, einem Stadtteil von Erbach, der Kreisstadt des Odenwaldes, 40 km süd-östlich von Darmstadt. In Günterfürst leben ca. 700 Einwohner, welche die Bewohner unserer Einrichtung akzeptieren und bei den verschiedenen Veranstaltungen der hiesigen Vereine und der Kirche integrieren.
Die nahe gelegene Stadt Erbach bietet zahlreiche Möglichkeiten zur kulturellen Freizeitgestaltung. Der nächste Bahnhof ist in Erbach, doch befindet sich direkt vor unserer Einrichtung eine öffentliche Bushaltestelle, von wo aus mittels „Rufbus“ eine Fahrt nach Erbach und zurück jederzeit möglich ist.
Fabienne Mooren Heimleitung
Telefon:06062/94 29 0
Telefax:06062/94 29 50
Sowie für den Wochenenddienst bzw. in den Semesterferien Aushilfen auf 450-Euro-Basis.
Telefon: 06062/94 29 0
Mail: info@haus-tannenberg.de
Wir möchten alle vorhandenen Ressourcen bei den Menschen aktivieren oder reaktivieren. Sie sollen als ganze Person geistig, sozial und körperlich gefördert werden.
Wir bieten den Menschen eine Heimat und ein günstiges Milieu, in dem sie ihre ängste abbauen, Geborgenheit und Zugehörigkeit zu erfahren und zur Aktivität und Mitarbeit in ihrer Gruppe motiviert werden können.
Wir wollen die Menschen anregen, selbständig zu handeln und die Verantwortung für sich allmählich wieder zu übernehmen. Sie sollen ihre lebenspraktische und soziale Kompetenz einsetzen und erweitern.
Die vorgegebene Tagesstruktur unterstützt die Menschen darin, sich aktiv mit der Realität, mit den Menschen und ihren Beziehungen, mit körperlicher Bewegung, Anstrengung und Arbeit auseinander zu setzen.
Wir möchten den Menschen die Erfahrung vermitteln, dass eine sinnvolle Freizeitgestaltung einen Gewinn an Lebensfreude bringen kann und möglicherweise eine Erweiterung des menschlichen Horizontes darstellt.
Die Menschen sollen durch unterstützendes Training ihre Krankheit besser kennenlernen und Möglichkeiten finden mit ihr besser zu leben. Sie sollten sensibel werden für erste Anzeichen einer beginnenden psychotischen Entwicklung, für psychische Veränderungen, Unruhe, untypisches Verhalten oder einen Stimmungswechsel.
Unser Behandlungsspektrum hat immer auch die Aufgabe, die Teilhabe zu fördern.
Im Mittelpunkt aller Tätigkeiten steht der Bewohner. Unser Ziel ist es, den Bewohner hervorragend zu betreuen.
Deshalb haben die Wünsche und Bedürfnisse und Zufriedenheit des Bewohners höchste Priorität bei der Pflege und Betreuung.
Verständnis und Einfühlungsvermögen sind wesentliche Voraussetzungen zur bewohnerorientierten und erfolgreichen Pflege.
In einer Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit, sorgen wir dafür, dass sich unsere Bewohner wohl fühlen.
Wir sehen unsere Bewohner als Einheit von Körper, Geist und Seele und berücksichtigen seine Herkunft, Biografie, individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten, um seine Gesundheit und Unabhängigkeit zu bewahren und zu fördern.
Bei Krankheit erkennen wir gemeinsam die vorhandenen Fähigkeiten und versuchen diese gezielt durch individuelle Anleitung zur Selbsthilfe zu fördern und/ oder auch vorübergehend zu ersetzen.
Wir erledigen unsere Aufgaben im Team, geplant und zielorientiert, Ressourcen schonend und von hoher Qualität. Wir motivieren unseren Bewohner dazu, die Pflegequalität aktiv mit zu gestalten.
Unser Handeln und Pflegen überprüfen und hinterfragen wir täglich aufs Neue, sodass unsere Pflegeprozesse ständig weiter entwickelt werden.
In Zeiten des Wandels und eines neuen Pflegeverständnisses sind qualifizierte und flexible Mitarbeiter für die Qualität unserer Dienstleistung entscheidend.
Fort- und Weiterbildungen tragen dazu bei, dass unsere Mitarbeiter über einen aktuellen Wissensstand und über die neuesten Erkenntnisse in der Pflege verfügen.
Somit ist für uns die permanente Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter unerlässlich, um sich den Anforderungen unserer Bewohner und deren Angehörigen stellen zu können.
Wir bieten seelisch erkrankten Erwachsenen die Möglichkeit des Wohnens, wenn eine stationäre Behandlung in der Psychiatrischen Klinik nicht mehr notwendig ist, aber eine selbständige oder ambulant begleitete Lebensführung noch nicht möglich ist.
Das Haus Tannenberg bietet einen ansprechenden und fördernden Lebensrahmen für Menschen, die kaum eine Möglichkeit finden in therapeutischen Einrichtungen mit qualifizierten Therapieprogramm aufgenommen zu werden.
Insbesondere für jüngeren Bewohner mit positiver Entwicklungsprognose im psychischen, körperlichen und sozialen Bereich ist die Einrichtung als "Sprungbrett" für ein eigenständigeres Leben außerhalb unserer Einrichtung anzusehen.
Der Einzug in das Haus Tannenberg ist ab dem 40. Lebensjahr möglich.